
Die Vereinigung der ehemaligen Schüler und der Freunde des Städtischen Gymnasiums Eschweiler kann auf eine lange Tradition zurückblicken und wurde bereits im Jahr 1930 gegründet. Sie soll in der heutigen bewegten und zunehmend globalisierten Welt nicht nur zentrale Anlaufstelle für all diejenigen sein, die sich ihrem alten Gymnasium in ihrer Heimat verbunden fühlen, sondern ist inzwischen in immer stärkerem Maße der sogenannte „Förderverein“ unserer Schule. Das Aufgabengebiet der Vereinigung hat sich dabei in den zurückliegenden Jahren wesentlich verändert, denn die Vereinigung musste sich zunehmend neuen und komplexen Aufgaben stellen und diese bewältigen.
Bevor ich das aktuelle Aufgabengebiet der Vereinigung Ihnen im Folgenden vorstellen darf, möchte ich vorweg eine These stellen und kurz auf diese eingehen:
Diese These kann nicht nur an unserem altehrwürdigen Gymnasium aus vielen Blickrichtungen analysiert und kommentiert werden.
So kann einerseits aus physikalischer Betrachtungsweise die Frage im Vordergrund stehen, wie denn nun der Strom der Steckdose entnommen werden kann und andererseits ist es aus mathematischer Sichtweise nach allen Regeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung interessant zu sehen, wann ein Sparbuch inhaltlich gegen Null tendiert. Auch kann aus historischer Sicht die Frage recht diskussionswürdig sein, ob es sich hier um eine These handelt, die ihre Wurzeln bereits in den ausklingenden Dekaden der postantiken Völkerwanderung hat, während die Kunsthistoriker und musikalisch Beflissenen sicherlich hinterfragen, ob eine Art Sitten- oder Tongemälde hinter diesem Ausspruch steckt. Die Sozialwissenschaftler könnten eine eingehende Untersuchung ob der sozioökonomischen, soziodemographischen oder soziokulturellen Auswirkungen solcher Thesen anstrengen, die Philosophen den geistigen Nährwert dieser Behauptung bis in die vierte Dimension bestimmen und die Geographen eine Studie über kontinentalübergreifende und überregionale Inhalte lernstandserhebend und bilingual abfassen, bis schließlich die Germanisten nach eingehender Überprüfung von Versmaß, Grammatik, Satzbau und Zeichensetzung unter Einbeziehung jeglicher Interpretationsmöglichkeit zu dem liebwerten und heimatsprachlich verbundenen Schluss kommen: „Watt soll dä Kwatsch?“
Aus Sicht der Vereinigung der ehemaligen Schüler und Freunde des Städtischen Gymnasiums Eschweiler kann sich die Analyse der These allerdings nur auf einen einzigen Aspekt fokussieren:
Die Beantwortung dieser Frage ist zugleich zentraler und latenter Bestandteil aller Überlegungen, die in finanzieller Hinsicht unsere Vereinigung und somit auch die Förderung unserer Schule betreffen. Vor allem vor dem Hintergrund der immer restriktiver bewilligten öffentlichen Mittel für unsere Bildungsstätten ist es notwendig, die klassischen Einnahmequellen unserer Vereinigung zu überdenken, denn in der heutigen Zeit der Budgetierung und der leeren Kassen wird in vielen Bereichen dem normalen Unterricht nur noch das Nötigste zur Verfügung gestellt. Viele pädagogisch wünschenswerte und sinnvolle Dinge können der Schule und den Schülerinnen und Schülern erst durch den Förderverein verschafft werden, nicht zuletzt Dank der Spendengelder und Mitgliedsbeiträge.
Bitte senden Sie das ausgefüllte Beitrittsformular an
Vereinigung der ehemaligen Schüler und der Freunde des
Städtischen Gymnasiums Eschweiler
z. Hd. Herrn Helge Dickmeis
Am Heinrichsschacht 3
52249 Eschweiler