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Impressionen vom Städtischen Gymnasium Eschweiler
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Verabschiedung der Abiturientia 2012.

Für die Abiturientia des Städtischen Gymnasiums beginnt nun ein ganz neuer Lebensabschnitt. Mit dem Abitur in der Tasche treffen sie jetzt die Entscheidung, was sie studieren wollen und welchen Beruf sie ausüben möchten. Manche nehmen sich eine Auszeit, engagieren sich in sozialen Projekten, nutzen die freie Zeit um sich zu sammeln oder stürzen sich direkt mit Freude ins erste Semester.

Foto und Text: Sarah Merk

„Wir schlagen ein neues Kapitel auf und gehen einerseits mit Angst, Vorsicht und Unsicherheit allein zu sein, andererseits aber auch mit Freude, Hoffnung und Zuversicht darauf zu“, sagte Abiturient Jan Wittig, der gemeinsam mit Anna Zantopp eine Rede auf der Abiturfeier am vergangenen Freitag hielt. Hier wurden den Abiturienten nicht nur ihre Zeugnisse überreicht, sie verabschiedeten sich auch von der Schule und den Lehrern und Mitschülern.

 

Die Feier begann mit einer musikalischen Vorstellung von „What a wonderful world“ des Schulorchesters unter der Leitung von Peter Schulz. Darauf folgte die Begrüßung durch den Schulleiter Dr. Mersch, der betonte, dass die Wichtigsten an diesem Tag natürlich die Abiturienten seien.

 

Weiterhin richtete der Schulreferent der Stadt Eschweiler und Vertreter des Bürgermeisters, Dieter Kamp, seine Worte an die Anwesenden. „Die Abiturienten können mit Stolz ihre Zeugnisse entgegennehmen, aber auch die Eltern dürfen sich auf die Schulter klopfen“, lobte er. „Großer Dank gilt natürlich auch den Lehrern.“

 

In der nachstehenden Ansprache des Schulleiters verdeutlichte dieser der Abiturientia „[...] Ihr habt es auch geschafft und nun den höchsten Bildungsabschluss in Deutschland, den Schulen vergeben können."

 

Zu der Abiturfeier waren ebenfalls ehemalige Schüler des Gymnasiums aus der Zeit, als dieses noch ein reines Jungengymnasium war, eingeladen. Die Goldjubilare, Herr Ludwig und Herr Dr. Hoffmann, die ihr Abitur 1962 ablegten, erzählten von ihrer Schulzeit, als Klassenarbeiten noch unangekündigt geschrieben wurden, man bei einer Fünf in Deutsch bereits nicht mehr versetzt wurde, es noch keine Raucherecke gab und Lehrer und Schüler getrennte Eingänge benutzen mussten.

 

Für die Stufe sprachen im Anschluss Anna Zantopp und Jan Wittig von der Abiturientia 2012 über ihre Stufenfahrten nach Italien, Frankreich und Schottland. Lustige Geschichten konnten sie von ihrer fünftägigen Reise in andere Länder und andere Kulturen massig erzählen. Sie berichteten von der Planung ihrer Kommerzfete, die trotz ein wenig Chaos ein Erfolg auf ganzer Linie wurde. „Natürlich wurde auch die alte Feindschaft mit der Liebfrauenschule gepflegt“, scherzte Jan Wittig. So maßen sich in einem Quiz- und einem Fußballspiel „Städti vs. Bunker“ die 13. Stufen des Städtischen Gymnasiums und der Liebfrauenschule sowie die Lehrer beider Schulen. Anna Zantopp betonte: „Aus einem Buch kann man keine Seiten herausreißen, doch man kann immer eine neues Kapitel beginnen.“

 

Es folgte eine Ansprache des Vorsitzenden des Fördervereins, Norbert Schallenberg. Herr Schallenberg informierte darüber, dass der Förderverein in diesem Jahr das Buch „Denkanstöße 2012“ an die Abiturientia als Geschenk überreiche. Außerdem verlieh er gemeinsam mit Dieter Kamp den Peter-Liesen-Preis, benannt nach dem bekannten ehemaligen Schulleiter des „Städtis“, mit dem engagierte Schüler geehrt werden. Die ausgezeichneten Maik Luu und Martin Graff erhielten je eine Prämie über 250  Euro.

 

Die Verabschiedung durch die Stufenleiter  wurde durch einen Musikbeitrag der 13. Jahrgangsstufe eingeleitet.

 

Oberstufenleiter Herr Grunewald verabschiedete die Abiturientia mit einem kleinen Rollenspiel und einer lustigen, musikalischen Darbietung von „Don’t worry, be happy“.

 

Es folgte die Ausgabe der Abiturzeugnisse. Nach dem abschließenden Beitrag („Time to say goodbye“) des Schulorchesters konnten alle Anwesenden sich schließlich mit kühlen Getränken neben der Aula erfrischen. Nach einer gelungenen Abiturfeier,freuten sich die Abiturienten auf ihren Abiball.  (smi)

 

 

Quelle: Sarah Merk. Ein entsprechender Zeitungsartikel ("Zum Abschied gibt´s einige Anekdoten") findet sich in der Eschweiler Zeitung v. 2. Juli 2012, S. 13.

Autor: Sarah Merk; Red.

02. Juli 2012 11:06

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