Das Buch der Woche 03.12.2018

David Levithan „ Letztendlich sind wir dem Universum egal“

Signatur: Fre. Lev

Verlag: FJB


„Die Geschichte einer ungewöhnlichen ersten großen Liebe - und ein phantastischer Roman, wie er realistischer nicht sein könnte

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren - aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?“

Das Buch der Woche 19. 11. 2018

Jennifer E. Smith „Der Geschmack von Glück“

Signatur :Fre. Smi

Verlag: Carsen

„Ein einziger, kleiner Tippfehler und schon landet die Email von Graham Larkin, dem zurzeit am heißesten umschwärmten Teeniestar, in Ellies Postfach - ganz am anderen Ende der USA und in einer vollkommen anderen Welt: ohne Glamour, dafür mit Ferienjob in einer Eisdiele. Dennoch, und ohne, dass der eine irgendetwas vom anderen weiß, entspinnt sich sofort ein wunderbarer, sprühender Dialog zwischen den beiden. Sie können über Gott und die Welt miteinander reden, nur nicht darüber, wer sie in Wirklichkeit sind. Doch dann schlägt Graham als Drehort für seinen neuesten Film Ellies kleines Küstenstädtchen vor, weil er sie endlich persönlich kennenlernen will. Aber wie macht man das als überall bekannter Filmstar und warum scheut umgekehrt Ellie die Öffentlichkeit so sehr?“

Das Buch der Woche 12.11.2018

Raphael Delpard „ Überleben im Versteck. Jüdische Kinder 1940-1944“

Signatur: Sch. Del

Verlag:J. H. W. Dietz


Von ihren Eltern getrennt, überleben Tausende jüdische Kinder den Naziterror versteckt bei fremden Menschen. Sie mussten ihre Identität auslöschen, ihren Glauben leugnen, ihre Vergangenheit in sich verschließen. Den meisten von ihnen blieb nichts als die Erinnerung an ihre Eltern, die in den Konzentrationslagen starben.

Raphael Delpard, renommierter französischer Dramaturg und Regisseur, ist selbst ein solches verstecktes Kind. Er hat viele der überlebenden Kinder in Frankreich, in Belgien, den vereinigten Staaten und in der Schweiz aufgesucht und mit ihnen Gespräche geführt. Die Geschichte der versteckten Kindern ist aber auch die unerzählte Geschichte derjenigen Männer und Frauen, die ihr eigenes Leben riskierten, um jüdische Kinder zu retten.

Das Buch der Woche 05.11.2018

Josef Roth „Hiob“

Signatur: Sch.Rot

Verlag: marix

Joseph Roths Roman erzählt vom Leben und Leid des aus dem kleinen russischen Ort Zuchnow stammenden jüdischen Lehrers Mendel Singer. Dieser sieht in seinem jüngsten, behinderten Sohn Menuchim, dem er vergeblich das Sprechen beizubringen versucht, das Unglück seiner Familie. Die Familie wird zerrissen, als sein Sohn Schemarjah als Deserteur nach Amerika flüchtet. Als Mendels Tochter Mirjam eine Liebesbeziehung mit einem Kosaken beginnt, sieht sich die Familie veranlasst, der Einladung Schemarjahs, der es in Amerika zu einem reichen Kaufmann gebracht hat, zu folgen - Menuchim aber muss zurückbleiben. Doch Amerika stürzt Mendel Singer in noch größeres Unglück: Sein Sohn Jonas ist in Russland verschollen. Schemarjah, nun amerikanischer Soldat, kehrt nicht aus dem Krieg zurück, was den Tod von Mendels Frau Deborah zur Folge hat, und Mirjam muss in eine Nervenklinik eingewiesen werden. Am Boden zerstört und ohne jeden Besitz, gleich dem biblischen Hiob, sieht Mendel Singer am Ende des Romans seinen verloren geglaubten Sohn Menuchim wieder.

Das Buch der Woche 29.10.2018

Antonia Michaelis „ Niemand liebt November“

Signatur: Abe.Mic

Verlag: Oetinger


„Kurz vor Ambers sechstem Geburtstag verschwanden ihre Eltern auf unerklärliche Weise. Jetzt ist Amber, die eigentlich November heißt, 17 Jahre alt und glaubt, eine Spur zu haben. Doch was hat es mit dem Jungen auf sich, der in dem erleuchteten Zelt ein Buch liest, sich aber in Luft auflöst, sobald sie sich ihm nähert? Welche Ziele verfolgt der Kneipenwirt, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, und der immer für sie da zu sein scheint? Steckt er vielleicht sogar hinter den anonymen Drohungen, die sie erhält? Amber muss sich entscheiden: zwischen ihrer zerstörerischen Vergangenheit und dem Aufbruch in die Zukunft.
Ein großer Roman von Antonia Michaelis: eine starke, zugleich verletzliche Heldin inmitten mörderischer Geheimnisse, soghaft zwischen Traum und Realität und atemlos spannend.“

Das Buch der Woche 24.09.18

Kendall Kulper „Salt & Storm“

12 bis 17 Jahre

Signatur: Fan.Kul

Verlag: Sauerländer


…LASS DIR DEIN HERZ BRECHEN
Ein Roman so gewaltig wie das Meer, so romantisch wie ein heimlicher Kuss und so mächtig wie ein Talisman.
Seit Generationen verlässt kein Schiff den Hafen von Prince Island ohne einen Talisman der mächtigen Roe-Frauen. Avery ist die Jüngste und Letzte ihrer Linie. Nimmt sie ihr Erbe an, wird sie Macht über das Meer, den Sturm, das Glück und die Liebe haben. Doch sie weiß noch nicht, dass der Preis dafür ihr eigenes gebrochenes Herz sein wird. Verweigert sie sich ihrem Schicksal, muss sie sterben…

Das Buch der Woche 17.09.2018

Ursula Poznanski „ Thalamus“

Ab 14 Jahre

Signatur: Fan. Poz

Verlag: Loewe


Eine abgelegene Rehaklinik ist Schauplatz des neuesten Thrillers von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Diesmal denkt die ehemalige Medizinjournalistin Chancen und Gefahren der modernen Hirnforschung konsequent weiter und trifft wieder einmal einen Nerv buchstäblich!
Ein schwerer Motorradunfall katapultiert den siebzehnjährigen Timo aus seinem normalen Leben und fesselt ihn für Monate ans Krankenbett. Auf dem Markwaldhof, einem Rehabilitationszentrum, soll er sich von seinen Knochenbrüchen und dem Schädelhirntrauma erholen. Aber schnell stellt Timo fest, dass sich merkwürdige Dinge im Haus abspielen: Der Junge, mit dem er sich das Zimmer teilt, gilt als Wachkomapatient und hoffnungsloser Fall, doch nachts läuft er herum, spricht ¿ und droht Timo damit, ihn zu töten, falls er anderen davon erzählt.
Eine Sorge, die unbegründet ist, denn Timos Sprachzentrum ist schwer beeinträchtigt, seine Feinmotorik erlaubt ihm noch nicht niederzuschreiben, was er erlebt. Und allmählich entdeckt er an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind. Er kann Dinge, die er nicht können dürfte. Weiß von Sachen, die er nicht wissen sollte

Das Buch der Woche 10.12.2018

John Connoly „Das Buch der verlorenen Dinge“

Signatur: Fan. Con

Verlag: List



„Nach dem Tod seiner Mutter flüchtet sich der zwölfjährige David in die Welt der Bücher. Schon bald merkt er, dass sich Realität und Fantasie vermischen. Es beginnt eine abenteuerliche Reise an die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit.


Als Davids Mutter nach schwerer Krankheit stirbt, verkriecht sich der Junge in seine Bücher. Bald schon fangen sie an, mit ihm zu sprechen, und im Garten vor seinem Zimmerfenster taucht immer öfter eine seltsame Gestalt auf: der »Krumme Mann«. Eines Abends folgt der Junge ihm durch einen Mauerspalt und findet sich in einem dunklen Wald wieder. Geleitet und gelockt vom »Krummen Mann« macht David sich auf die Suche nach dem König des Waldes. Von ihm wird gesagt, er besitze ein geheimnisvolles Buch, »Das Buch der verlorenen Dinge«, in dem alle Wahrheiten des Lebens aufgezeichnet seien. Endlich am Schloss des Königs angelangt, muss David erkennen, dass er dem Bösen in die Falle gegangen ist.“