Fach und Fachschaft Französisch

Warum Französisch?


1.) Weltweite Verbreitung

2.) Wichtigster Partner in Europa

3.) Vive l’amitié franco-allemande

4.) Französisch in der Unter- und Mittelstufe

5.) Französisch in der Oberstufe

6.) Delf/ Dalf- AG

7.) Curriculum Sek II

1.) Weltweite Verbreitung

Französisch ist eine Weltsprache, die weltweit von rund 200 Millionen Menschen (davon 115 Millionen Muttersprachler) in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten gesprochen wird. In der Rangliste der Amtssprachen der Staaten ist Englisch auf dem ersten Platz, da es die Amtssprache in 63 Ländern ist, gefolgt von Französisch, das in 36 Ländern Amtssprache ist. (http://französisch.com/sprache/verbreitung/)

Außerdem ist es Amtssprache und Verhandlungssprache zahlreicher internationaler Organisationen (UNO, UNESCO,Gremien der EU).

In Europa ist Französisch die am dritthäufigsten erlernte Fremdsprache nach Englisch und Deutsch und eine der wichtigsten Arbeits- und Amtssprachen der Europäischen Union. Zudem ist sie die traditionelle interne Arbeitssprache des Europäischen Gerichtshofs. Insgesamt sind es in Europa rund 55 Millionen Menschen, die Französisch sprechen. (http://französisch.com/sprache/verbreitung/)

 

2.) Wichtigster Partner in Europa

Die Partnerschaft zwischen Frankreich und Deutschland ist in Europa beispiellos. Mehr als 60 Jahre nach dem 2. Weltkrieg ist Frankreich unser wichtigster und engster Partner in Europa. Durch den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag sind seit 1963 die regelmäßig mehrmals im Jahr stattfindenden

Konsultationen ebenso institutionalisiert wie zur Routine geworden. In diesem Rahmen vermittelt das Erlernen der französischen Sprache nicht nur Einblicke in die aktuelle Lebenswirklichkeit Frankreichs, sondern ebenso in die gewachsenen Beziehungen unserer beiden Länder.

 

3.) Vive l’amitié franco-allemande

Die Fachschaft Französisch hat eine Austauschschule in der Bretagne gefunden. Der erste Austausch soll im Frühjahr/ Sommer 2017 stattfinden. Dass ein Schüleraustausch viele Vorteile mit sich bringt, ist unbestritten. In kurzer Zeit machen Austauschschüler einzigartige Erfahrungen und sammeln prägende Eindrücke, die sie für den Rest ihres Lebens nicht vergessen werden. Durch das Leben in einer Gastfamilie können die SuS (Schülerinnen und Schüler) eine fremde Kultur kennenlernen. Im engen Kontakt zu den Einheimischen tauchen sie vollständig in ihren Lebensalltag ein und können das Gastland so intensiv erleben, wie es kein Tourist jemals könnte. Während eines Austauschs können die SuS ihre Fremdsprachenkenntnisse  erheblich verbessern. Im alltäglichen Umgang mit der Sprache können sie Sprachbarrieren überwinden und nach der Rückkehr ihre Kontakte und erworbenen Sprachkompetenzen mithilfe der neuen Medien weiter pflegen.

 

4.) Französisch in der Unter- und Mittelstufe

FranceMobil 2015

Französisch wird ab der 6. Klasse als zweite Fremdsprache  bzw. ab der 8. Klasse als dritte Fremdsprache gelernt. Es werden im Verlauf der Sekundarstufe I grundlegende Lerntechniken und Methoden der mündlichen (Hören und Sprechen) und der schriftlichen Kommunikation (Lesen und Schreiben), das grammatische Grundsystem und neben dem Grundwortschatz auch ein weiterführender Aufbauwortschatz vermittelt. Ein wesentliches Ziel des Anfangsunterrichtes besteht darin, durch spielerisch-kreativen Umgang mit der Fremdsprache bei den SuS Interesse und Freude an Französisch und am Lernen von Fremdsprachen zu entwickeln und zu erhalten.

Neben kleinen Projekten im Unterricht gibt es an unserer Schule immer wieder außerunterrichtliche Aktivitäten, die im Zusammenhang mit dem Fach Französisch stehen: So z.B. der Besuch des „Francemobil“, das französische „Kulturinstitut auf Rädern“, welches SuS der Mittelstufe in übersichtlichen Kleingruppenformationen mit Kostproben authentischer Sprechanlässe zur Kommunikation anregt. In der 9. Klasse findet vor den Sommerferien eine Tagesexkursion nach Lüttich statt.

 

5.) Französisch in der Oberstufe

Während das vorrangige Ziel der Mittelstufe ist, die SuS zu einer möglichst freien und spontanen Bewältigung von Kommunikations- situationen zu befähigen, wird das Ziel der Oberstufe erweitert um die „funktionalen kommunikativen Kompetenzen“:

  • Hör-Seh-Verstehen, eingeübt anhand von Filmausschnitten und Texten im audio-visuellen Format.   Beispiel: „Intouchables“ („Ziemlich beste Freunde“) → Thema „Freundschaft“
  • Leseverstehen authentischer Texte (Sachtexte/ literarische Texte etc.)
  • Sprechen: An Gesprächen teilnehmen mithilfe eines themenspezifischen Vokabulars
  • Interkulturelle kommunikative Kompetenz, die dadurch entsteht, dass SuS Aspekte der frankophonen Lebenswelt mit ihren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen in Beziehung setzen
  • Schreiben von Zielformaten, wie z.B. résumé, analyse, commentaire
  • Selbständiges und kooperatives Sprachenlernen  

 

Während die EF inhaltlich Jugendliche und ihr soziokulturelles Umfeld (Identität/Familie/Freundschaft) thematisiert, stellen Q1 und Q2 gesellschaftliche Brennpunkt-Themen wie Immigration, Mobilität und die Europäische Integration in den Mittelpunkt. Kompetenzerweiterungen in der Q1 und Q2 sind v.a. Textsortenunterscheidung, Stilmittelerkennung, fremdkulturbezogene Toleranz und die Aneignung von Kommunikations-strategien, wie z.B. das Sich-Positionieren in Diskussionen. Durch die kombinierte Vermittlung von Sprachkompetenz und „interkultureller Bewusstheit“ fördert der Unterricht somit nachhaltig die Erziehung unserer SuS zu offen-toleranten, sprachkompetenten und verbal durchsetzungsfähigen Bürgern eines vereinten Europas.

 

6.) Delf/ Dalf- AG

Delf/Dalf steht für Diplôme d’Etudes en Langue Francaise / Diplôme Approfondi de Langue Francaise und sind staatliche französische Sprachdiplome, die an den Instituts Francais erworben werden können. Zu jedem der sechs Referenzniveaus des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GeR) wird ein lebenslang gültiges Diplom vergeben. In einer umfangreichen schriftlichen und mündlichen Prüfung  werden die mündlichen und schriftlichen Fertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben geprüft. Für die Niveaustufen A1, A2, B1 und B2 wird eine jugendorientierte Version (Delf scolaire), für die Niveaus C1 und C2 wird eine einheitliche Version für alle Zielgruppen (tous publics) angeboten. Von besonderem Interesse sind die Prüfungen zu B1 und B2. B1 ist die erste Stufe der selbständigen Sprachverwendung und gilt europaweit als Orientierung für den mittleren Bildungsabschluss, B2 für das Abiturniveau. Ausführliche Informationen finden Sie auch auf der Seite des Schulministeriums NRW.

 

Seit dem Schuljahr 2016/17 gibt es einen sehr beliebten Austausch mit einer Partnerschule in Morlaix.

 

 

 

7.) Curriculum Sek II