Die Gründung der Schule im Revolutionsjahr 1848

1848

Gründung einer "Rektoratsschule" für Jungen durch Dechant Deckers. Deckers bezeichnet sie als "Privatschule Eschweiler Bürger mit vorwiegend kirchlicher Beihilfe und vorwiegend kirchlicher Leitung", während die Gemeinderäte eine eher abwartende bzw. ablehnende Haltung zeigen. Für den Unterricht stehen zwei Räume in einem angemieteten Wohnhaus auf dem Graben Nr. 11 zur Verfügung, im sog. Reuleaux'schen Haus. Finanziert wird die Schule durch das eingehende Schulgeld und durch Spenden von Freunden der Schule.

1853

Anerkennung durch die preußische Verwaltung als "höhere" Rektoratsschule. Im ersten Jahrzehnt ihres Bestehens bleibt die Schülerzahl noch recht bescheiden und pendelt sich ein bei etwa 40 - 45.

1858

Die Stadt Eschweiler übernimmt die Schule als Schulträger.

1859

Umzug der Schule in die Nebengebäude der alten "Burg", deren Wagenschuppen zu Schulräumen umgebaut werden. Angemietet werden zwei große Wagenremisen am Wirtschaftshof als Unterrichtsräume und zwei Wohngebäude an der Düngergrube der Burg, die als Wohnung für den Rektor und für den zweiten Lehrer dienen.

1860

Peter Liesen tritt als Dreiundzwanzigjähriger sein Amt als Rektor der Schule an.

1873

Das Lehrerkollegium der Rektoratsschule besteht neben Rektor Liesen - auf dem Foto links unten - aus 4 Lehrern, die Schülerzahl ist auf mehr als 100 gestiegen.

 

 

Alte Burg
Lehrerkollegium 1873
Alte Burg
Lehrerkollegium 1873