Latine loqui est delectabile – Latein zu sprechen macht Spaß!

Latein – von wegen „tote Sprache“!

Schon in den allerersten Stunden wurde im Unterricht in der 7. Klasse klar: Latein ist eine Sprache, die man damals gesprochen hat und die bei uns im Klassenzimmer wieder lebendig wird.

Nach einem lockeren Auftakt mit echtem Smalltalk auf Latein – wie z.B. „Salve! Quid agis?“ („Hallo! Wie geht's?“), gefolgt von „Bene. Et tu?“ („Gut. Und dir?“), „Gratias ago“ („Danke“) und „Quid novi?“ („Was gibt's Neues?“) – wuchs der Wortschatz wie von selbst. Dabei lernten wir den römischen Jungen Titus kennen, der mit seiner Familie vom Land in die pulsierende Hauptstadt Rom gezogen ist, und warfen einen spannenden Blick in eine villa rustica, einen römischen Gutshof.

 

Kreativität trifft Grammatik

Nach etwas grundlegender Grammatik wurde es im Unterricht richtig kreativ: In Gruppenarbeit verfassten die discipuli discipulaeque (Schülerinnen und Schüler) eigene kleine Dialoge auf Latein und setzten diese gekonnt in Szene – mal als live performtes Rollenspiel, mal als kurzes Video mit Spielfiguren.

Das Geniale dabei: Neben sprachlichem Feingefühl waren vor allem Teamwork, Organisation und jede Menge Fantasie gefragt. Und nebenher erweiterten die Gruppen ihren Wortschatz eigenständig, passend zu ihren Szenen. Et incredibile dictu - kaum zu glauben: Bei der Aufführung mussten wir das Lateinische gar nicht mehr umständlich übersetzen, sondern haben den Sinn direkt verstanden.

Ganz im Sinne Ciceros stellen wir fest: Latine loqui est delectabile – Latein zu sprechen macht eben einfach Spaß!

(D. Hoffmann-Mayer)