On y reste! - Wie die französischen AustauschschülerInnen in Aachen strandeten

Am Dienstagmorgen hieß es Abschied nehmen von den französischen AustauschpartnerInnen, zumindest für die kurze Zeit bis die deutschen SchülerInnen sich im März auf den Weg nach Morlaix machen.

Frau Porzier hatte noch eine kleine Tour durch Aachen geplant, bevor es dann gegen Mittag wieder in die Heimat gehen sollte. Doch dass sich der Tag ganz anders entwickeln würde, ahnte sich nicht.

Bald schon standen sie am Bahnsteig und warteten zwei Stunden lang auf den Zug nach Paris. Irgendwann hieß es, dass der Zug entfalle. Ein Lösung musste her.

Sofort machten wir uns an die Arbeit und riefen die Gasteltern an, um zu fragen, ob sie die SchülerInnen für eine weitere Nacht beherbergen würden. Es ging reibungslos! Sowohl die Eltern als auch die SchülerInnen waren so gut untereinander vernetzt, dass innerhalb weniger Augenblicke die Verteilung der Gäste geklärt war. Dafür nochmal ein riesiges Dankeschön!

Für die SchülerInnen aus Frankreich hatte es sogar etwas Positives, dass sie noch länger hier waren: sie konnten an dem Mittelstufenball teilnehmen. Von ihm waren sie so sehr begeistert, dass sie von dem Abend die ganze Zugfahrt über berichteten.

Am Mittwochabend sind unsere GastschülerInnen endlich wieder in der Heimat angekommen und freuen sich nun auf unseren Gegenbesuch.


Als Fazit können wir ziehen: Der Austausch war ein voller Erfolg und der Leitaspekt der Hilfsbereitschaft ist für unsere Schüler-/Elternschaft nicht nur ein Wort, sondern er wird gelebt!

(G. Schmetz)