CAMMP-Week Tag 5: Donnerstag
Nach dem Mittagessen wurde die zum Teil angespannte Stimmung durch die bevorstehenden 15-minütigen Probevorträge beeinflusst. Bis zu diesen sollten die Präsentationen sowie die Verteilung der Rollen für den Vortrag (im Idealfall) fertig sein.
Es zeigte sich bei den Probevorträgen, dass die Gruppen in den letzten Tagen sehr viel geleistet hatten, denn es gab durchweg positives Feedback zur Lösung der Probleme für die jeweiligen Gruppen; ein Vortrag war bereits so gut, dass sich die CAMMP-Vertreter gar keine Notizen gemacht hatten.
Die Schülerinnen schienen jedoch überrascht darüber, dass das Feedback im Anschluss weit über das aus der Schule bekannte Feedback von „Ihr hattet schöne Bilder!“, „Man konnte euch echt gut zuhören!“ und „Joa, ich fand euren Vortrag gut!“ hinaus ging. Trotz des sehr positiven Eindrucks bekamen die Gruppen jeweils fast eine Stunde Feedback, in dem jede einzelne Folie erneut besprochen wurde. Die Kritik fand hier jedoch auf sehr hohem Niveau statt und bezog sich lediglich auf optische Verbesserungen. Hingewiesen wurde auf unterschiedliche Schriftgrößen, Bilder, die Buchstaben verdecken etc. Dadurch, dass teilweise sehr zeitintensiv über fehlende Leerzeichen diskutiert wurde, lagen bei einigen Gruppen nach dem Feedback die Nerven blank, da diese Form des Feedbacks sehr neu war. Die Gruppen waren teilweise verwirrt, denn „die haben gesagt, unser Vortrag war echt gut; wie kann man denn dann so lange Feedback geben?“
Am späteren Abend stand für die Gruppe vom SGE der letzte Spaziergang um die Jugendherberge an (diesmal nicht um 19:01 Uhr), bei dem neben dem schönen Sonnenuntergang auch die Verblauung der Berge (liebe Grüße an Frau Backes) bewundert wurde. Die Abendstimmung wurde nur durch die immer noch sehr hohen Temperaturen (und bei Maria auch durch Bremsen, die es nur auf ihre Beine und nicht die der anderen abgesehen hatten) getrübt.
(A. Bings)