Projektkurs „MiLeNa“ – Rückblick des 1. Halbjahres
Sie probieren sich anhand diverser Projekte selbst als Lehrkraft aus, planen Arbeitsmaterialien und Experimente, führen diese mit jüngeren Schüler*innen durch und sammeln so wichtige Erfahrungen für ihre zukünftige Laufbahn.
Veranstaltungen des MiLeNa-Projektes
Im ersten Halbjahr des Projektkurses durfte der Kurs bereits mehrere Veranstaltungen im Rahmen von „MiLeNa“ besuchen und viele spannende Eindrücke des Berufsfeldes einer MINT-Lehrkraft sammeln.
Zu Beginn des MiLeNa-Projekts fanden sich die Projektkurse verschiedener Schulen zu einer Eröffnungsveranstaltung in Köln ein, bei der die Teilnehmer*innen ein Einblick in den Ablauf des Projekts sowie ein abwechslungsreiches Programm erwartete. Bei einem Brückenbau-Wettbewerb konnten alle Kurse Team-Fähigkeit und Geschick unter Beweis stellen. Außerdem schuf ein „World Café“ zum Thema „Lehrkraft der Zukunft“ Raum für Austausch.
Ein weiteres Highlight war der Besuch des Science Slams an der RWTH Aachen. Dort wurden naturwissenschaftliche Themen in kurzen und spannenden Beiträgen präsentiert. Die Referent*innen haben es geschafft, komplexe Fachinhalte altersgerecht und verständlich zu vermitteln und weckten dabei bei vielen Jugendlichen Begeisterung für die Naturwissenschaften.
Darüber hinaus nahmen die MiLeNa-Kurse im Rahmen eines Wochenendes an einem dreitägigen MiLeNa-Workshop teil. Während dieses ausführlichen Workshops erarbeiteten die Schüler*innen unter der Anleitung von Lehramtsstudierenden das kleine Einmaleins der Unterrichtsvorbereitung. Sie lernten, didaktisch korrekte Arbeitsblätter zu gestalten, Unterrichtseinheiten sinnvoll zu strukturieren und diskutierten, wie man Begeisterung für MINT-Themen im Unterricht vermitteln kann. (Franziska Scheins, Q1)
Grundschulforscher-Projekt
Im Oktober und November kamen an vier verschiedenen Terminen insgesamt knapp 140 Schüler*innen der vierten Klassen aus verschiedenen Schulen der Umgebung zum Grundschulforscher*innen Projekt ins Städti.
Um einen Einblick in unsere Schule, insbesondere die Naturwissenschaften, zu erhalten, lösten die Grundschulkinder gemeinsam ein spannendes Rätsel rund um ein fiktives Alien. Hierzu erstellte der Projektkurs sogar ein eigenes Video zur Darstellung der fiktiven Situation.
Ein Forscher war während eines Experimentes von einem Alien ergriffen worden und brauchte nun dringend ein Gegengift, welches jedoch in einem verschlossenen Tresor lag. Die Kinder hatten eine Menge Spaß beim Durchführen verschiedener Experimente, durch die sie einzelne Ziffern herausfanden, mit denen schließlich der Tresor geöffnet werden konnte.
Das Projekt wurde vom MiLeNa-Projektkurs der Q1 geplant, welcher von Frau Assenmacher und Frau Bings geleitet wird. Außerdem wurden sie an den einzelnen Tagen von Helfer*innen aus der EF und Q1, sowie Frau Schnitzler tatkräftig unterstützt. (Klara Hußmann, Q1)
Tag der offenen Tür
Am Tag der offenen Tür am 06.12.2025 engagierte sich der Projektkurs der Q1 mit einer Stempeljagd durch die naturwissenschaftlichen Fächer unserer Schule. Viertklässlerinnen und Viertklässler sowie ihre Familien konnten die Fächer Biologie, Physik und Chemie auf spielerische Weise entdecken.
In der Biologie erwarteten die Gäste interessante Einblicke in die Welt des Mikroskopierens. Verschiedene Präparate und anschauliche Ausstellungsobjekte ermöglichten es den Kindern, einen ersten Einblick davon zu gewinnen, wie spannend und lehrreich biologische Untersuchungen sein können.
Anschließend führte die Jagd in die Physik. Dort durften die Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden und Experimente durchführen, die eindrucksvolle physikalische Phänomene veranschaulichten.
Die letzte Station fand in der Chemie statt. Auch hier warteten zahlreiche Experimente darauf, entdeckt zu werden. Besonders beliebt war die Herstellung des Slimes, bei der die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Mit verschiedenen Farben und Glitzer entstanden individuelle Kunstwerke, die natürlich mit nach Hause genommen werden durften.
Nachdem alle drei Naturwissenschaften erfolgreich erkundet waren, konnten die Kinder ihren vollständig gestempelten Zettel in eine Los-Box werfen und damit an einem Gewinnspiel teilnehmen. Einige Wochen später zog der Projektkurs den glücklichen Gewinner und Matteo durfte sich über einen Chemiebaukasten als Preis freuen. (Kyra Ecker, Q1)
Mathe im Advent – eigene Rätsel entwickeln
Im Projektkurs MiLeNa haben wir uns mit den Aufgaben von Mathe im Advent beschäftigt. Gemeinsam haben wir alle Rätsel aus dem Jahr 2025 gelöst und uns dabei genau angeschaut, wie sie aufgebaut sind und was sie spannend und verständlich macht.
Anschließend hat jede und jeder von uns ein eigenes Rätsel entwickelt. Dazu gehörte nicht nur die mathematische Aufgabe selbst, sondern auch eine kleine Geschichte, die in das Rätsel einführt und die Fragestellung einbettet. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich und kreativ gestaltet. Nachdem wir uns unsere Rätsel im Kurs vorgestellt hatten, haben wir sie mithilfe des Feedbacks der anderen noch einmal überarbeitet und verbessert.
In der nächsten Stunde haben wir unsere fertigen Rätsel gemeinsam mit der Klasse 5d gelöst. Das war eine gute Vorbereitung auf weitere Projekte, zum Beispiel darauf, später selbst Unterricht in der Unterstufe zu übernehmen.
Das Erstellen der Rätsel hat uns viel Spaß gemacht und gleichzeitig gezeigt, wie viel Kreativität und sorgfältige Planung in guten Aufgaben steckt. (Maria Momma, Q1)
Ausblick auf das 2. Halbjahr
Im zweiten Halbjahr dürfen die Schüler*innen des Projektkurses nun eigene Unterrichtserfahrungen im regulären Unterricht sammeln. Hierbei werden sie unter Aufsicht der Fachkolleg*innen eigenen Naturwissenschaftsunterricht in den fünften bis siebten Klassen des Städtischen Gymnasiums Eschweiler planen und durchführen und hierfür eigenes Material erstellen oder Experimente planen.
(M. Assenmacher)